Grundsätzliche Informationen zum FWG (Stand: 17.10.11)

Nach dem Ende des G9 und dem damit verbundenen Verlust einer ganzen Jahrgangsstufe besuchen derzeit 886 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Der Anteil der Mädchen beträgt etwa 30%. Unsere Schule wird nicht nur von Rosenheimer Kindern besucht. Die Zahl der aus dem Landkreis kommenden Fahrschüler beträgt etwa 55%.
Hohe Priorität hatte in der diesjährigen Unterrichtsverteilung die Klassenstärke in den 24 Unter- und Mittelstufenklassen. Sie beträgt 27,3. Sechs Klassen haben mehr als 30, eine sogar 33 Schülerinnen und Schüler. Bei fünfzehn Klassen liegt die Schülerzahl bei 27 und darunter. Dabei hängt die Höhe der Klassenstärke vor allem von der Lehrerzuweisung ab. Heuer lässt an unserem Gymnasium die Zahl der Lehrkräfte in Mathematik und Physik in einigen Jahrgangsstufen keine kleineren Klassen zu. Wegen krankheitsbedingten Ausfällen müssen derzeit sogar 17 Überstunden geleistet werden.
Die am Finsterwalder-Gymnasium im Schuljahr 2009/10 eingerichtete Einführungsklasse wird nun im dritten Durchgang mit 16 neuen Schülerinnen und Schülern fortgesetzt. Diese Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss aus einer Realschule oder einer adäquaten Schule mit sehr guten Ergebnissen sind bei uns in die 10.Jahrgangsstufe eingetreten und bilden wieder eine eigene Klasse. Hier werden die Schülerinnen und Schüler mit einer besonderen Stundentafel auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet. Dieses attraktive Angebot ist nun zu einem festen Bestandteil unserer Schule geworden.
Ab diesem Schuljahr gibt es keine 13. Jahrgangsstufe mehr, das G8 ist die durchgängige Unterrichtsform. Die Lehrerinnen und Lehrer haben sich gut darauf eingestellt und setzen die neuen Unterrichtsformen engagiert um. Die G8-Lehrpläne müssen entsprechend den bisherigen Erfahrungen neu überarbeitet werden. Hier ist ein längerer Prozess in Gang gesetzt worden, damit die Schülerschaft die Lernanforderungen besser bewältigen kann.
Der momentane wirtschaftliche Aufschwung lässt uns hinsichtlich der Finanzierungen durch den Schulträger auf grundlegende Renovierungen hoffen. Dadurch werden unsere Projekte wie z. B. moderne Ausstattung oder Barrierefreiheit in der Schulentwicklung wohltuend unterstützt.
Einen besonderen Stellenwert nimmt bei uns die offene Ganztagsschule ein. Mit dem neuen Träger, dem Diakonischen Werk, und einem größeren zeitlichen wie inhaltlichen Angebot zeichnet sich hier eine beachtliche Ausweitung ab. In diesem Schuljahr nehmen 88 Schülerinnen und Schüler in „Vollzeit“ oder „Teilzeit“ teil und erledigen in der Zeit von Montag bis Donnerstag zwischen 12 Uhr und 16 Uhr 30 ihre schriftlichen Hausaufgaben und genießen die Freizeitangebote.
Somit kommen wir heuer dem Ziel, dass unsere Schule Lern- und Lebensraum sein soll, um ein großes Stück näher.
OStDin Lisa Hauzenberger-Recher (Schulleiterin)
