Französisch als spät beginnende Fremdsprache (Info) (Stand: 05.05.11)

 

 

Als besonderes Qualifikationsangebot für sprachlich interessierte Schüler kann bei aus­reichendem Interesse das Finster­walder-Gymnasium für sprachlich interessierte Schüler spät beginnendes Französisch anbieten.

 

Nach der 9. Jahrgangsstufe im G8 kann die 1. oder 2. Fremdsprache, also Englisch oder Latein, abgewählt und ab der 10. Klasse eine weitere moderne Fremdsprache, Französisch, be­legt werden, die bis zum Abitur gelernt werden muss.

 

In der 10. Jahrgangsstufe wird das spät beginnende Französisch mit vier Wochenstunden, in der 11. und 12. Jahrgangsstufe mit je drei Wochenstunden unterrichtet.

 

Im spät beginnenden Französisch kann eine mündliche Abiturprüfung in der Form eines Colloquiums abgelegt werden.

 

Die fortgeführte 1. oder 2. Fremdsprache muss bis zum Abitur belegt werden.

 

Bei der Entscheidung für das spät beginnende Französisch ist zu bedenken, dass der Lehrplan sehr schnell voranschreitet. Die Schülerinnen und Schüler sollten motiviert sein und Lust haben, in den letzten drei Jahres am Gymnasium noch einmal eine neue, moderne Fremd­sprache zu erlernen. Ein neuer, motivierter Start und die Erfahrungen aus dem bisherigen Sprachenlernen können zu einem raschen Erfolgserlebnis führen. Ziel des Unterrichts ist die Förderung der sprachlichen Kompetenz. Die sprachliche Verständigung, nicht die Grammatik, steht im Vordergrund.

 

Das Latinum (Großes Latinum) wird am Ende der Jahrgangsstufe 10 erworben, wenn mindestens die Note „ausreichend“ erzielt wurde. Am Ende der Jahrgangsstufe 9 werden gesicherte Lateinkenntnisse (Kleines Latinum) attestiert, wenn mindestens die Note „aus­reichend“ erzielt wurde. Die gesicherten Lateinkenntnisse sind in der Regel für die meisten Studiengänge ausreichend. Schüler, die Latein nach der 9. Jahrgangsstufe ablegen, bzw. die 10. Jahrgangsstufe an einer ausländischen Schule verbringen wollen, können das Latinum in einer schulinternen Feststellungsprüfung (Cicero-Niveau) am Ende der Jahrgangsstufe 9 er­werben.

 

Auswirkungen des spät beginnenden Französisch auf die Oberstufe:

  • Französisch muss drei Jahre bis zum Abitur belegt werden.
  • Es besteht die Möglichkeit, das spät beginnendes Französisch als mündliches Abiturfach zu wählen.
  • Die verpflichtende Abiturprüfung in der fortgeführten Fremdsprache wird dadurch nicht er­setzt.
  • Das spät beginnende Französisch kann als 5. Abiturprüfungsfach (neben Deutsch, Mathematik, fortgeführte Fremdsprache und Gesellschaftswissenschaft) gewählt werden.
  • Bei einem Abiturprüfungsfach müssen alle vier Halbjahresleistungen eingebracht werden. Belegpflicht für alle Schüler in der 11. Jahrgangsstufe bedeutet, dass jeder Schüler zwischen

    • einer zweiten Naturwissenschaft
    • oder einer zweiten Fremdsprache

hlen muss.

Diese Wahlpflicht wird durch das neu einsetzende spät beginnende Französisch erfüllt, d.h. es muss nur eine neue Naturwissenschaft besucht werden.

 

Aber: von dieser Naturwissenschaft sind dann alle vier Halbjahres-

leistungen einzubringen!

 

Die Schülerinnen und Schüler sollten sich bewusst sein, dass eine dreijährige Teilnahme an einer weiteren modernen Fremdsprache sich auch im Abiturzeugnis positiv darstellt, denn neben dem Englischen, das heute bei Bewerbungen meist vorausgesetzt wird, wird mindestens noch eine moderne Fremdsprache erwartet.

 

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Brauneck in seiner  Sprechstunde am Dienstag von 10:25 bis 11:10 Uhr und bei einer Informationsveranstaltung am 12. Mai um 19:00 im Gymnasium gerne zur Verfügung.

 

Falls Sie sich für das spät beginnende Französisch entschieden haben, laden Sie sich bitte das Anmeldeformular herunter und leiten Sie es bis zum 19. Mai an Herrn Brauneck weiter.

 

H. Brauneck, 2011

 

 

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