PZW - Zielsetzung des Projekts am Finsterwalder-Gymnasium
Mit dem Pilotprojekt "Partnerschulen für den Wintersport" begann eine systematische Förderung von Schülern in den Wintersportarten. Das Ziel dieses Konzepts ist es, die Schule zusammen mit dem Sport in Einklang zu bringen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Verantwortung von Schulen und Wintersportverbänden für die schulischen und sportlichen Erfolge der jungen Talente. Das Lernen und Trainieren ist so geregelt, dass beides nebeneinander gut funktionieren kann und somit kann das Talent jedes Einzelnen optimal gefördert werden.
Seit September 2004 ist das Finsterwalder-Gymnasium Mitglied des Pilotprojektes "Partnerschulen für den Wintersport". Deshalb wurde in der 5. Jahrgangsstufe eine "Sportklasse" eingerichtet, um die Vorgaben des Projekts zu erfüllen. Da sich jedoch am Anfang des Jahres 2004/05 nur 13 Wintersportler angemeldet hatten, wurde die Klasse aufgestockt durch Sommersportler und andere sportbegeisterte Schüler. Somit entstand eine Mischung aus Wintersportlern und talentierten Sportlern, die Sportarten wie z.B Fußball, Kanu, Tennis oder Badminton betreiben. Um den reibungslosen Kompromiss zwischen Schule und Sport zu garantieren wurden folgende 4 Vereinbarungen getroffen:
1. Koordinierung der Trainingstermine mit dem Stundenplan
Der Stundenplan wird entsprechend der Trainingszeiten der Kinder konzipiert. Agreement mit den Vereinen und Verbänden ist, dass montags trainingsfrei ist, und deshalb montags schwerpunktmäßig Nachmittagsunterricht gehalten wird.
2. Montags werden keine Schulaufgaben geschrieben
Diese Vereinbarung wurde getroffen um den Kindern nach Wochenenden mit Wettkämpfen einen Tag länger Zeit zu geben den Stoff nochmals selbst zu wiederholen, da dies bei Wettkämpfen meist nicht möglich ist.
3. Freistellung zu Wettkämpfen und Talentfördermaßnahmen
Auf Antrag der jeweiligen Sportverbände werden die Schüler für überregionale Wettkämpfe und Trainingsmaßnahmen freigestellt. Die Eltern verpflichteten sich im Gegenzug dafür zu sorgen, dass ihre Kinder den versäumten Stoff in einem angemessenen Zeitraum nachholen.
4. Förder- bzw. Nachführunterricht
Schüler der Sportklasse können bei Bedarf an einem Nachführunterricht teilnehmen, in dem man mit ihnen primär den versäumten Stoff aufarbeitet. Nachführunterricht gibt es in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch/Latein und Mathematik.
Dem schulischen PZW-Leitungsteam steht unsere Schulleiterin Frau OStDin Hauzenberger-Recher vor unterstützt von der PZW-Leiterin Beate Ganser und dem PZW-Koordinator Günter Ganser . Sie bemühen sich über die dargestellten Fördermaßnahmen hinaus auch um das Konzept "Lernen lernen" und führen immer wieder Gespräche mit den PZW-Kids, um sie in ihrer Gesamtsituation zu stabilisieren und zu motivieren.
Trainingslager für die alpinen Rennsportler und die Langläufer in Obertauern
Eine bewährte Besonderheit ist die Durchführung eines Techniktrainings für die Alpinen Rennläufer und die Langläufer aus den Sportklassen 5a, 6a, 7a und 8a immer in der Dezemberwoche vor den Weihnachtsferien. Im schneesicheren Obertauern kann hier in der Regel optimal trainiert werden. Organisatorisch ist diese Trainingsmaßnahme an das Skilager der 7. Klassen angegliedert.
Ansprechpartner sind Beate Ganser und Günter Ganser.
(Tel. 08031/361924 oder e-mail: fwg.pzw@gmx.de)
Derzeit, im Schuljahr 2011/12, lernen und trainieren 34 PZW-Kids am FWG.
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