Mit Geometrie, Physik und Handwerk zum Fußball: Die Torwand des Sport Leistungskurses

Anlässlich des Schulaktionstags auf dem Gelände  der Landesgartenschau am 4. Oktober 2010 regte der Leistungskurs Sport mit seinem Kursleiter Herrn Hamann an, eine Torwand zu bauen, auf die die Besucher der Veranstaltung dann gezielte Schüsse abgeben sollten. Da die Torwand auch bei anderen Anlässen wieder verwendbar sein soll, nahmen wir eine stabile Konstruktion aus Massivholz in Angriff. Eine mathematische und handwerkliche Herausforderung war der genaue Zuschnitt der Winkel bei der Stützenkonstruktion. Das Aussägen der Löcher geschah energiesparend mit Muskelarbeit in Vertretungsstunden.

Obwohl die Wand mit ihren Stützvorrichtungen ein Schwergewicht ist kann sie auf Grund ihrer Zerlegbarkeit gut transportiert werden.

Schüler der Klasse 5d bestimmen die Masse der Bretter für die Torwand.

Hier werden die Löcher der Torwand mit der Bohrmaschine „perforiert“. Dabei kann man den Drehimpuls spüren!

Jetzt müssen die Lochkanten noch gefeilt werden.

Schräge Balken stehen besonders fest, wenn die Kräfte senkrecht auf die Unterlage drücken. Deshalb wurden hier Trapez – Keile  mit 30°-  und 60°- Winkeln verwendet.

Die beiden Dreiecksstützen müssen jetzt noch die Querverbindungen erhalten, dann kann der Aufbau beginnen.

Jetzt sind die Wand und die Stützen     →

transportfertig.

Energiesparende Handarbeit: Das Holz der Bretter wird entlang eines Kreisbogens aus vorgebohrten Löchern mit dem Stemmeisen durchtrennt.

Wir hatten viele Stemmeisen und viele Hände aber keine Stichsäge…

Eine maßstabsgetreue Zeichnung der geplanten Stützvorrichtung: Vor dem Zuschneiden der Balken mussten der Satz des Pythagoras angewendet und Schwerpunktsüberlegungen durchgeführt werden.

Kreissegmente sollen seitliches Wegrutschen der Stützbalken verhindern. Auf diese Weise versuchten wir, mit möglichst wenigen Schrauben auszukommen und das Auf- und Abbauen zu erleichtern.