Wahlkurs „Naturwissenschaftlich – technisches Arbeiten“
Im Schuljahr 2010/2011 standen drei Lehrer – Wochen – Stunden für den Wahlunterricht „Naturwissenschaftlich – technisches Arbeiten“ zur Verfügung. Deshalb konnten wir je eine Wochenstunde Wahlunterricht für Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen anbieten. Es gab Gruppen für Schüler der fünften und der sechsten Klassen und eine Gruppe für Schüler ab der siebten Klasse.
In den Fünftklässler – Gruppen stand die Bearbeitung von Holz im Vordergrund. Zunächst wurden Gestaltungselemente für den Schreibtisch hergestellt, deren Nutzen auch im Rahmen von „Lernen lernen“ besprochen worden war. Einige Schüler wagten sich daneben auch an schwierigere Aufgaben, etwa die Herstellung von Holzrädern oder Miniaturkulissen für Filmaufnahmen. Angeregt durch die Elektronikarbeiten älterer Schüler beschäftigten sich Fünftklässler auch immer wieder mit Leuchtdioden. Dabei traten wiederholt merkwürdige Effekte auf. Eine Simulation der Schaltung am Computer konnte eine Erklärung geben.
| Wenn sind mehr als zwei Hände nötig sind zeigt sich, dass gute Zusammenarbeit Vorteile bringt – und das nicht nur in den Technikräumen! |
Schüler der sechsten Jahrgangsstufe arbeiteten unter anderem weiter an Schiffskonstruktionen, die schon im vorangegangenen Schuljahr begonnen worden waren. Plastikflaschen sollen für den Auftrieb bei Katamaransegelbooten sorgen.
Nicht nur beim Bau von Schiffsmodellen sind Erfahrungen professioneller Konstrukteure wertvoll. Sechstklässler kombinieren sie mit eigenen Vorstellungen. Egal, wie die Boote aussehen werden, viele Lerninhalte des Physikunterrichts der achten Klasse lassen sich mit ihnen erleben. |
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Schüler der siebten Klassen ergänzten den Unterrichtsstoff in Physik durch den Aufbau elektrischer Schaltungen, die mit Batterien auch zu Hause ausprobiert werden können. Dabei sollten möglichst viele Variationen bei den Stromkreisen vorgenommen werden können, gleichzeitig aber wenig Kosten entstehen. Deshalb bohrten wir selbst Steckbretter, benutzten Kupfernägel als Kontaktstellen, billige Elektronikkleinteile und Abfallmaterial als Experimentiergrundlagen.
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Bei der Vorbereitung von experimentellen Referaten kann man im Wahlkurs Geräte, die auch im „normalen“ Unterricht verwendet werden „hautnah“ erleben.
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