Sonnenlicht wird zu Diodenlicht

Mit einem Goldcap – Kondensator, der zuvor mit einer 4,5 V – Batterie aufgeladen worden war,  konnten wir eine Leuchtdiode eine halbe Stunde lang leuchten lassen. Jetzt versuchten wir ohne Batterie auszukommen und benützten stattdessen kleine Fotovoltaik – Platten. Weil trübes Wetter war und später Nachmittag ersetzten wir die Sonne bei unseren Versuchen durch eine 100 Watt Lampe.

 

Mit der Deckenbeleuchtung des Technikraums liefert die kleine Fotovoltaikplatte eine Spannung von etwa 9 V, wenn kein Gerät angeschlossen ist.

Wird der Kupferbügelschalter fest an den Nagel gedrückt so ist der Goldcap - Kondensator an die Fotovoltaikplatte angeschlossen. Die Spannung sinkt dadurch zunächst auf 2,56 V.

Jetzt sind zwei Fotovoltaikplatten in Serie geschaltet. Sie werden von einer 100 Watt Glühbirne beleuchtet. Das Voltmeter zeigt ungefähr 19 V an, wenn der  Kupferbügel-schalter noch keinen Kontakt am Kupfernagel hat, d.h. noch kein Gerät angeschlossen ist.

Lässt man den Kontakt geschlossen so merkt man, bei fortgesetzter Beleuchtung der Platten, dass die Spannung langsam wieder steigt. Würden wir lange genug warten, so könnte sich der Kondensator am Ende „genauso fühlen“ wie nach der Aufladung mit der 4,5 V Batterie und könnte die Leuchtdiode wieder eine halbe Stunde lang leuchten lassen. Wir müssen das noch mit der echten Sonne probieren! Wenn es funktioniert können wir Sonnenenergie speichern und ohne Batterien Diodenlicht erzeugen!